Genau sechs Wochen nach Semesterbeginn, als ich das Gymnasium wieder zurück gewechselt habe, erlebte ich zum ersten mal was Prüfungsangst ist. Es war eine Mathematikprüfung auf die ich nicht wirklich gut vorbereitet war. Ich sass also im Prüfungszimmer und hatte 19 andere fremde Personen neben mir, die plötzlich meine Klasse formatierte. Es ging um Geradengleichung, eigentlich keine grosse Sache. Doch bei unserem Mathelehrer wird das wesentliche im Unterricht besprochen und steht somit nicht im Theorieheft. Also kurz gefasst: ich hatte keine Vorbereitung, das wusste ich vor der Prüfung ganz genau. Ich hatte mich durchgeknarzt und wusste nichts, da ich von der ersten Aufgabe zur anderen ging, am schluss stand eine 1.5 auf der Prüfung. So ziemlich das schlechteste was man machen kann und was ich je geschafft habe (natürlich im negativen Sinn).
Doch war es wirklich Prüfungsangst? Gestern war wieder mal eine Matheprüfung, vorbereiten konnte ich mich nicht wirklich, da mich noch ziemlich viele andere Dinge beschäftigten und ich mich somit in letzter Zeit nicht wirklich konzentrieren kann. Doch als ich an die Prüfung sass waren die 19 anderen Kinder plötzlich Leute die ich der Verhaltensweise schon in und auswendig kannte. Ich wusste bei diesem Mathelehrer ging die erste Aufgabe meistens nicht. Und dennoch versuchte ich es mit der ersten, ich war erstaunt wie einfach das ganze ging, bei der letzten Aufgabe hatte ich es dann geschaft. Es liegt also zu 90% an der Einstellung, denn wirklich fest gelernt hatte ich nicht, doch ich ging nicht mit der Einstellung „Ich hatte nicht gelernt“ an die Arbeit sondern mit „Ich denke mal nicht darüber nach und schreibe wärend dem ich noch dem Lied von vorhin im Mp3 player nachsumme“ einfach locker bleiben =)
Heute hab ich dann erfahren dass ich die Note 5.8 erreicht habe. Ein schöner Auftakt für das nächste Semster =)
Ein schöner Abend und gute Nacht!
Bis die Tage, Euer David







Neuste Meinungen